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    Das Breitmaulnashornmännchen ist nach dem Elefanten das zweitgrößte Landsäugetier Afrikas. Breitmaulnashörner sind weit weniger aggressiv als ihre nahen Verwandten, die Spitzmaulnashörner. Die Männchen sind in der Regel Einzelgänger, während die Weibchen in Gruppen zusammen mit ihren Jungen leben. Die Tiere leben ausschließlich von Gras, welches sie mit ihren breiten, quadratischen Lippen abpflücken. Wie die meisten Nashornarten kann das Breitmaulnashorn nur schlecht sehen, hat aber ein gutes Gehör.

    Das Hauptmerkmal bei Nashörnern sind die Namen gebenden Kopfwaffen, die sich grundlegend von den Geweihen der Hirsche und den Hörnern von Rindern, Antilopen und anderen Hornträgern unterscheiden. Neben den hauerartigen Eckzähnen des Unterkiefers werden die beiden Hörner in innerartlichen Auseinandersetzungen eingesetzt. Nashörner gehören zu den am meisten gefährdeten Arten der Welt, da sie immer noch von Wilderern wegen ihres Horns gejagt werden. Dieses Horn erzielt, zu Pulver zermahlen, auf den asiatischen Märkten als angebliches Potenzmittel unglaubliche Preise.

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