


Jungfernkraniche sind die kleinste bekannte Kranichart. Sie werden nur bis zu 100 Zentimeter groß und bis zu 2,5 Kilogramm schwer.
Sie haben einen besonders lauten Ruf, den sie einer Besonderheit ihrer Luftröhre zu verdanken haben.
Jungfernkraniche bilden große Scharen von mehreren Hundert Tieren, die auch geschlossen in die Überwinterungsquartiere in Nordost- und Ostafrika, den Irak und Südasien fliegen.
Zur Brutzeit kehren sie in kleineren Gruppen von bis zu 30 Vögeln zurück. Von April bis Juni legt das Weibchen durchschnittlich zwei Eier in Bodenmulden, die mit Gräsern ausgepolstert werden. Die Küken schlüpfen nach vier Wochen und verlassen ihr Nest meist nach weiteren zehn Wochen.
Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten, Würmern, Schnecken, Eidechsen, Mäusen, Fröschen und Küken. Pflanzenteilen, Samen und Beeren sind sie auch nicht abgeneigt.
Schon im Alten Ägypten, China und Indien wurden Jungfernkraniche als Ziervögel gehalten. In Teilen der Mongolei und Indien gelten sie heute noch als Glücksbringer und werden dort von den Einheimischen geschützt.