Steckbrief Seelöwe

Name
Seelöwe
Familie
Ohrenrobben
Größe
Kopf-Rumpflänge 185 bis 250 cm
Gewicht
120 bis 300 kg
Alter
im Zoo 25 Jahre, in der Natur 12 bis 15 Jahre
Nahrung
Salzwasserfische, Krebse
Verbreitung
entlang der kalifornischen Küste und den vorgelagerten Inseln bis weit nach Norden vor der alaskaischen "Pan handle", vereinzelt im südlichen Britisch-Kolumbien und Japan
Lebensraum
Meerwasser
Feinde
Haie, Orca-Wale
Fortpflanzung
Tragzeit 12 Monate, maximal 1 Junges (bei allen Robbenarten); Geschlechtsreife m: 4 bis 5 Jahre, w: 3 bis 4 Jahre

Kalifornischer Seelöwe (Zalophus californianus)

Seelöwen gehören zu den Ohrenrobben. Im Vergleich zu Seehunden, welche zu den Hundsrobben zählen, sind sie auch an Land recht geschickt. Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen Seelöwen aber im Wasser. Sie können bis zu 100 Meter tief tauchen und 15 Minuten die Luft anhalten. Seelöwen besitzen eine dicke Fettschicht (Blubber), welche sie vor Kälte und ernsthafte Verletzungen durch spitze Klippen schützt.

Seelöwen nutzen wie alle Ohrenrobben ihre Vorderflossen als Antriebsorgane im Wasser. An Land bewegen sie sich mit Hilfe der kräftigen Hinterflossen sehr geschickt fort. Auf unebenem Gelände sind die Robben schneller als ein Mensch.

Zur Paarungszeit schließt sich ein Männchen mit mehreren Weibchen zusammen. Die Bullen verteidigen ihren Harem durch Gebrüll und Drohgebärden. Nähert sich ein fremder Bulle kann es zum Kampf kommen. Die Jungtiere werden bis zu neun Monate von der Mutter gesäugt. Während dieser Zeit fressen sie keine Fische, da der Schluckreflex noch nicht ausgebildet ist. Zudem besitzen die Jungtiere ein besonders dichtes Fell, das sie gegen Auskühlung schützt und als „Lanugo“ bezeichnet wird. Die Jungtiere werden an Land geboren und die ersten Schwimmversuche finden im seichten Wasser unter Aufsicht der Mutter statt.