Steckbrief Rentier

Name
Rentier
Familie
Hirsche
Größe
Kopf-Rumpf-Länge: 120 bis 220 cm
Gewicht
60 bis 300 kg
Alter
15 Jahre
Nahrung
Flechten, Kräuter, Laub, Moos
Verbreitung
im hohen Norden Europas, Asien, Amerika
Lebensraum
Waldgebiete und Tundren
Feinde
Wölfe
Fortpflanzung
Tragzeit 230 Tage; meist nur 1 Kalb; Brunftzeit September/Oktober

Rentier (Rangifer tarandus)

Rentiere sind die einzigen Vertreter der Hirsche, bei denen auch die Weibchen ein Geweih tragen, wobei die Geweihe der Männchen wesentlich größer sind. Den Tieren erleichtern sie die Nahrungssuche unter dem Schnee.

Aufgrund von Nahrungsmangel und kalten Temperaturen in ihrem Lebensraum unternehmen Rentiere weite Wanderungen. Dabei helfen ihnen ihre breiten Hufe mit weit spreizbaren Zehen gegen das Einsinken im Schnee und im morastigen Boden und ihr dichtes Fell bietet Schutz gegen die Kälte.

Beim Laufen wird durch die Bewegung ihrer Sehnen ein knackendes Geräusch ausgelöst, wodurch die Tiere auch im dichten Schneegestöber oder Nebel den Kontakt zur Gruppe nicht verlieren.

Männliche Rentiere verlieren ihr Geweih nach der Paarungszeit, während Weibchen ihr Geweih meist erst im Frühjahr abwerfen.

In Nordamerika werden Rentiere als Haustierform, Karibu, gehalten.